Schiff Ahoi!

Passend zum maritimen Thema öffnete der Himmel am Samstag, 1. Juli seine Tor und ließ reichlich „Wässriges“ zur Erde fallen: Dauerregen zwang die Besucher und Bewohner des „Stift Eidingsen“ zum Sommerfest in die Innenräume.

Gedrängte Enge war die Folge, nicht unüblich auf Schiffen…

Pfarrer Wolfgang Edler wies in seiner Predigt über den 1o7. Psalm darauf hin, dass

„die Seeleute, die sich mit Schiffen aufs Meer hinaus begaben, viel erzählen konnten über Gottes Wundertaten: mitten auf dem Meer erfasste sie ein Unwetter, hohe Wellen erwischten das Schiff, und es wurde zerschmettert. Es war kein Ufer in Sicht, sie konnten nicht an Land klettern. In ihrer Not riefen sie zu Gott, ihrem Retter. Er verwandelte Sturm in Stille, nahm sie mit seiner Hand und führte die Männer bis auf das Land. Sie sollen Gott danken und seine Wunder bezeugen. „

Wobei er deutlich machte, dass die alten Israeliten keine Seefahrer waren: das einzige „Meer“ - das gleichwohl öfter in der Bibel vorkommt - ist der See Genezareth, der durch seine geografische Lage durchaus hohen Wellengang und Stürme kennt.

Das Bild des Schiffes benutzte W.Edler auch für das Altenwohn- und Pflegeheim „Stift Eidingsen“, alle in einem Boot! Die Hausleiterin, Frau Elke Fabry, führte diesen Gedanken weiter: die heute blauweiß kariert oder gestreiften Mitarbeitenden als Crew betreuen die Bewohner: eng miteinander verbunden das diakonische Ziel verfolgend.

 Unser Bild zeigt die Mitwirkung der evangelischen Kindertagesstätte „Regenbogen“, die in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Stift Eidingsen“ liegt: Kreatives und Maritimes, von Kindern u. Erzieherinnen selbst Hergestelltes, phantasievolle Kinderschminken, und ein Magnetfisch-Angelbecken. Das befand sich allerdings wieder im Außenbereich und wurde in den Regenpausen von den kleinsten Besuchern gerne zum Angeln genutzt…