Weihnachtsgottesdienst der Grundschule Eidinghausen

Erstellt am 29.12.2017

In anderen Kirchen längst üblich, hat erst der Willen des Presbyteriums und eine großzügige

Spenderin eine Neuheit in der Eidinghausener ermöglicht:

Beim Weihnachtsgottesdienst konnten Schülerinnen u. Schüler der Eidinghausener

Grundschule erstmals seit dem Bau der neuen Kirche 1896 eine Krippendarstellung im

Altarraum sehen.

Das war umso spannender, handelte doch das Spiel der 4. Klassen von einem Krippenspiel,

das nicht stattfand: der knorrige Dorfbewohner, der den Herbergsvater spielen sollte, wollte

die Fehler seines Vorbildes im Spiel wieder gut machen. Er brachte ein Daunenkissen, etwas

zu Essen und zu Trinken und weitere Annehmlichkeiten zur Probe mit. Die anderen Kinder

ließen sich darauf nicht ein, woraufhin der Wirt verlangte: „Wir müssen doch etwas lernen

aus der Geschichte! “ So gab es in diesem Jahr (in der Geschichte) kein Krippenspiel - allein

- die Zuschauer konnten das Weihnachtsgeschehen an der aufgebauten Krippe im Altarraum

ansehen.

Es verbleibt jedem Betrachtenden, die dargestellten Krippenfiguren zu abstrahieren das

Geschehen vor 2ooo Jahren von der bildlichen Darstellung zu lösen:

Gott wollte gar nicht schön und gemütlich ankommen, sondern wollte „ganz unten“ anfangen,

in einem Stall, in einer Krippe. Gott kommt für Alle, für die Armen, die Reichen, für Menschen

auf der Flucht, in Häusern, oder unterwegs, Große und Kleine: Gott macht sich ganz klein,

Gott will bei uns sein, gibt sich in unsre Hand, knüpft das Liebesband…