Festgottesdienst zum Reformationstag

Erstellt am 01.11.2017

„Gott schenkt Freiheit, seine größte Gabe gibt er seinen Kindern“ - das vorgeschlagene Wochenlied forderte die Gemeinde heraus, hatte doch Manfred Schlenker als Komponist den Text von Christa Weiss in beschwingte Achtel und Sechzehntel umgesetzt…

Pfarrerin Katja Jochum begrüßte viele Eidinghausen-Dehmer Gemeindeglieder in der Auferstehungskirche. Stellvertretend für Luthers 95 Thesen griff sie die 1. und die 36. These heraus und betonte, dass es sich im Ursprung um akademische Thesen (These bezeichnet eine zu beweisende Behauptung oder einen Leitsatz)  gehandelt habe: für Luthers Studenten zum Bearbeiten gedacht.

Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes stand eine bei der Renovierung der Eidinghausener Kirche 2o13 ersetzte  alte eicherne Kirchentür: benagelt mit Karten: „Ich wünsche mir für meine Kirche“….

Diese hatten Gruppen der Gemeinde und Gottesdienstbesucher formuliert; eine Auswahl wird sicher demnächst in einem Gemeindebrief nachzulesen sein.Dabei fand sich „alles soll wieder so werden wie es war“ ebenso wie „Menschen verändern sich - Kirche muss sich mit verändern“, „Jugendlichen Raum geben“, „Kinder sind unsere Zukunft“

Passend zum Anlass hielt Prof. Dr. C. Jochum-Bortfeld die akademische Festpredigt zum 46.Psalm: Ein feste Burg ist unser Gott.

Er schloss mit der Aufforderung, dass die Gemeinde auch in zwei oder drei Jahren noch mutige Wünsche für „ihre Kirche“ formulieren solle!

 

„Semper Reformanda“: zwei Worte, ein Programm. In deutscher Sprache:

Die Kirche ist immer zu refor­mieren.